Physiotherapie Moser & Klumpp

Imogen Oona Lehmann

Wir unterstützen Imogen Oona Lehmann

Die Physiotherapie Moser & Klumpp freut sich die junge Deutsch-Schweizerin Imogen Oona Lehmann im Bereich Physiotherapie und Trainingsplanung unterstützen zu dürfen.
Imogen Oona Lehmann

Profil

Name: Imogen Oona Lehmann
Curling Team
Damen Elite Team Uzwil
Position: Third
Curling ClubsCurling Club FlimsCurling Club Sils-Maria EngadinBCG (Basler Curling Gesellschaft)Curling Club Füssen
Heimatstadt: Basel (Schweiz)
Geburtstag: 30. Dezember 1989
Beruf: Studentin
Hobbies: Skifahren, Tennis, Tanzen

Nationale Erfolge

  • Elite Schweizer Meisterschaft 2017 4. Rang
  • Deutsche Meisterschaft 2015 Bronze Medaille
  • Deutsche Meisterschaft Gold Medaille 2011, 2012, 2013, 2014
  • Juniorinnen Schweizer Meisterschaft 2010 Gold Medaille
  • Juniorinnen Schweizer Meisterschaft 2009 Bronze Medaille.

Internationale Erfolge

Curling Team Uzwil

Curling Team Uzwil

Links

Fotos WM 2014 in Saint John (Kanada)

  • Curling Team Deutschland 2014 von links nach rechts: skip: Imogen Oona Lehmann, third: Corinna Scholz, second: Nicole Muskatewitz, lead: Stella Heiss
  • Imogen Oona Lehman (Skip)
  • Team Germany 2014a
  • Team Germany 2014b

Foto EM 2010 in Champéry

  • 7. Platz

Fotos Imogen Oona Lehmann

  • ImogenOonaLehmann1
  • ImogenOonaLehmann
  • ImogenOonaLehmann3
  • Imogen Lehmann 2010 portrai
  • Imogen Lehmann 2010
  • Imogen Lehmann Team
  • lehmann germany
  • Imogen Oona Lehmann
  • Imogen Oona Lehmann
  • Imogen Oona Lehmann
  • Imogen Oona Lehmann
trennlinie2

Berichte über Imogen Oona Lehmann

Weltmeisterschaft 2014

8nawd6
Curling
Weltmeisterschaft 2014 
15. - 23. März in Saint John (Kanada)
Ab Samstag 15.3.2014 geht es im kanadischen Saint John um den WM-Titel 2014 der Damen. Der Deutsche Curling-Verband schickt mit der Formation um Skip Imogen Oona Lehmann ein junges, perspektivisch zusammengestelltes Team ins Rennen. Der erste Gegner um 23.30 Uhr deutscher Zeit ist die Schweiz.
Auch wenn nur drei Teams am Start sind, die in gleiches Besetzung zuletzt auch die Olympischen Spiele in Sotschi gespielt haben, dürfte das deutsche Team, das zum ersten Mal in dieser Zusammenstellung ein internationales Turnier absolviert, eher mit Aussenseiterchancen ins Rennen gehen. Aber ein Turnier aus dieser Position bestreiten zu können, kann durchaus auch als Chance betrachtet werden.
Die besten Titelchancen dürften wohl den Olympia-Zweiten aus Schweden um Skip Margaretha Sigfridsson und traditionell den Kanadierinnen um Skip Rachel Homan eingeräumt werden. Auch die Russinnen sind nach dem "verpatzten" Heim-Olympia-Turnier sicher auf Wiedergutmachung aus. Die schottischen Titelverteidigerinnen um Eve Muirhead - in Sotschi noch mit Bronze dekoriert - sind in Saint John diesmal nicht dabei.
Curling Team Germany
Deutschland
skip: Imogen Oona Lehmann, third: Corinna Scholz
second: Nicole Muskatewitz, lead: Stella Heiss

WM 2014 Abschlusstabelle Vorrunde

Abschluss-Tabelle Vorrunde TeamSpieleSiege Niederlagen

1. Kanada (Homan)11101
2. Schweiz (Feltscher)1192
3. Schweden (Sigfridsson) 1183
3. Russland (Sidorova)1183
3. Korea (Kim)1183
6. China (Liu)1165
6. USA (Pottinger)1165
8. Deutschland (Lehmann)1138
8. Tschechien (Kubeskova)1138
10. Schottland (Barr)1129
10. Dänemark (Dupont)1129
12. Lettland (Regza)11110

wm2014

WM 16.03.2014 Deutschland - Schweiz (4:10)

Drei Wochen nach den Olympischen Winterspielen in Sochi starteten am Samstag im kanadischen Saint John die Curling-Weltmeisterschaft der Frauen statt. Der Deutsche Curling-Verband startet dort mit einer jungen, perspektivischen Mannschaft mit einem Durchschnittsalter von 22 Jahren. Skip des Teams ist erstmals die 24-jährige Imogen Oona Lehmann. Zielstellung für das Turnier ist, auf internationalem Niveau Erfahrungen in den neuen Positionen zu sammeln und sich gemeinsam zu entwickeln. Trainiert und gecoacht wird das Team vom dreimaligen Olympiateilnehmer und zweifachen Europameister Holger Höhne.
Im Auftaktspiel gegen die Schweiz merkte man dem jungen Team den Respekt vor der neuen Aufgabe an. Schnell lagen die deutschen Damen gegen das Team von Binia Feltscher, die 2006 in Turin im Team von Miriam Ott olympisches Silber gewann, mit 0:3 nach zwei Ends zurück, fanden dann aber langsam ins Spiel. Die Partie gestaltete sich dann ausgeglichen und insbesondere Imogen Oona Lehmann konnte mit einigen sehenswerten Steinen Akzente setzen. Beim Stand von 2:4 gingen beide Teams in die Pause.
Auch in der zweiten Spielhälfte deuteten die deutschen Damen immer wieder ihr Potenzial an und konnten das Spiel über weite Strecken offen halten. Insgesamt mussten sie aber der reiferen Spielanlage und der grösseren Konstanz der Eidgenössinen Tribut zollen und verloren das Spiel mit 4:10 – letztlich nur deshalb so deutlich, weil man im neunten End mit hohem Risiko agieren musste, um für das Schluss-End noch in Schlagdistanz zu kommen, was die Schweizerinnen aber gut abwehren konnten und dadurch vier Steine schrieben, so dass die Partie vorzeitig zu Ende war.

WM 16.03.2014 Deutschland - USA (2:6)

Das junge deutsche Damenteam hat bei der WM im kanadischen Saint John zwar auch das zweite Vorrundenspiel gegen die USA verloren, aber gegen das Team von Ex-Weltmeisterin Allison Pottinger bis zum Ende auf Augenhöhe mitgespielt. Das Schlüssel-End der Begegnung war das vierte, als es Pottinger bei Recht des eigenen letzten Steins gelang, gleich drei Steine zu schreiben.
Dadurch gingen die US-Amerikanerinnen mit einer komfortablen 4:1-Führung in die zweite Spielhälfte. Diese konnte Pottinger, beim WM-Titelgewinn 2003 in Winnipeg noch Third im Team von Debbie McCormick, nach dem zwischenzeitlichen 2:4 im sechsten End durch die deutsche Skip Imogen Oona Lehmenn, sogar im achten End bis auf 6:2 ausbauen.
Doch dann zeigte das junge DCV-Team Kämpfer-Qualitäten. Im neunten End schrieb Imogen Lehmann zwei Steine. Und obwohl Pottinger im zehnten End das Recht des letzten Steins hatte, konnten die Deutschen so viel Druck aufbauen, dass sie am Ende einen Stein stehlen konnten – den einzigen in dieser Partie. Doch der eine Stein reichte eben leider nicht, um noch das Extra-End zu erreichen.
Trainer Holger Höhne: „Die Mädels hatten das Spiel gegen die Schweiz gut verkraftet. Wir sind ja hier um uns als Team zu entwickeln und zu lernen. Die Leistung gegen die USA war ein Schritt in die richtige Richtung. Es geht jetzt darum, darauf aufzubauen.“

WM 17.03.2014 Deutschland - Schottland (5:6)

Nur zwei Stunden nach dem Spiel gegen die USA traf das junge Team um Skip Imogen Oona Lehmann in der Nacht zu Montag im kanadischen Saint John auf Schottland. Deutschland startete mit Schwierigkeiten ins Spiel und musste in den ersten beiden Abschnitten jeweils einen gestohlenen Stein hinnehmen. Besser lief es dann im dritten End in dem Imogen Lehmann mit einem gelungenen Take-Out zum 2:2 ausgleichen konnte.

Im Gegenzug erhöhte Schottland zwar wieder auf 2:4, doch Deutschland zeigte sich weiterhin kämpferisch und auf Augenhöhe. Nach dem fünften End nutzten beide Mannschaften jeweils das Recht des letzten Steins zu einem Punkt, bis das DCV-Team im achten Abschnitt mit zwei Steinen den 5:5 Ausgleich erzwingen konnte. In der von der Spannung geprägten Schlussphase schafften es die Schottinnen in einem Nuller-End das Recht des letzten Steins ins zehnte End zu retten.
Die deutschen Damen setzten Schottland unter Druck und zwangen den schottischen Skip Kerry Barr, Junioren-Weltmeisterin von 2008, mit Ihrem letzten Stein zu einem Take-Out gegen drei deutsche Steine. Barr konnte aber dem Druck standhalten und ihren letzten Stein zum knappen 6:5 für Schottland platzieren.

Trainer Holger Höhne: „Das Spiel war nichts für schwache Nerven und äusserst knapp. Die Mannschaft macht Spass, da Einstellung und Teamgeist stimmen und alle versuchen, Verantwortung zu übernehmen. Wir müssen geduldig unsere Stärken stabilisieren und konsequent an den Schwächen arbeiten.“

WM 17.03.2014 Deutschland - Russland (2:7)

Die neu formierte Damen-Mannschaft des Deutschen Curling-Verbandes musste sich bei der Weltmeisterschaft im kanadischen Saint John gegen Mitfavorit Russland auch im vierten Spiel geschlagen geben. Beim 3:7 liess das junge deutsche Team um Skip Imogen Oona Lehmann jedoch erneut mehrfach aufblitzen, dass in ihm viel Potenzial steckt.

Das russische Team um Skip Anna Sidorova – als Titelkandidat mit der klaren Favoritenrolle ins Spiel gegangen – begann erwartungsgemäss stark und konnte das erste End mit zwei Steinen für sich entscheiden. Das deutsche Team kam in den nachfolgenden Abschnitten jedoch immer besser in Spiel und zeigte sich phasenweise als starker Gegner. Das Spiel entscheidende End war diesmal das siebente, als die deutschen Damen nicht verhindern konnten, dass die Kontrahentinnen drei Steine schreiben konnten und so mit 2:6 in Rückstand gerieten. Die DCV-Damen zeigten sich beeindruckt und liessen sich im nächsten End gleich noch einen Stein stehlen. Zwar konterte man noch einmal mit einem Stein, was jedoch nicht mehr als Ergebniskosmetik blieb.

WM 18.03.2014 Deutscland - Tschechien (8:5)

In der Nacht zu Dienstag traf das deutsche Damenteam um Skip Imogen Oona Lehmann bei der Curling-Weltmeisterschaft in Saint John auf die bisher ebenfalls sieglose Mannschaft aus der Tschechischen Republik. Gleich im ersten End zeigten die deutschen Damen, dass sie sich mit den bisherigen Ergebnissen nicht zufrieden geben wollten und setzten den Gegner von Beginn an unter Druck. Gegen das Recht des letzten Steins gelang es bereits im ersten End, drei Steine zu stehlen. Sichtlich beeindruckt vom Spielstand konnte Tschechien auch in den folgenden Abschnitten nicht punkten und Deutschland lag nach vier Ends mit 5:0 in Führung.

Eine überraschende Wendung nahm das Spiel im fünften End, als Tschechien von einer deutschen Schwächephase profitierte und zur Halbzeit auf 5:4 verkürzen konnte. Nach einem punktelosen sechsten Abschnitt nutzte Tschechien einen missglückten deutschen Draw und glich sogar zum 5:5 aus. Beiden Teams war die Spannung in die Gesichter geschrieben, aber Imogen Lehmann konnte mit einem gelungenen Draw gegen zwei tschechische Steine das DCV Team im achten End wieder mit 6:5 in Führung bringen.
Im neunten Abschnitt konnten die deutschen Damen mit gutem Spielaufbau Tschechien zu Fehlern zwingen und einen weiteren Stein zum 7:5 stehlen. Besonders spannend wurde das letzte End, da beide Teams nur noch wenige Minuten Spielzeit hatten. Fast wie im Blitzschach, wurden die Steine gespielt, wobei Deutschland versuchte, das gegnerische Spiel zu zerstören. Mit etwas Glück, aber nicht unverdient, hielten Imogen Lehmann und ihr Team dem Druck stand und konnten das schliesslich Spiel mit 5:8 für sich entscheiden. Damit war der erste Sieg Deutschlands in diesem Turnier und auch der erste Sieg für Imogen Lehmann als Skip unter Dach und Fach.
Imogen Lehmann: „Es ist ein wunderbares Gefühl, das erste Spiel gewonnen zu haben. Wir sind eine gute Gruppe und es macht Spass, hier zu spielen. Die Position als Skip ist eine Umstellung, die aber immer besser gelingt. Jetzt wollen wir uns weiter entwickeln.“

WM 18.3.2014 Deutschland - Schweden (4:11)

Das junge Damen-Team des Deutschen Curling-Verbandes musste sich in Spiel sechs bei der Weltmeisterschaft im kanadischen Saint John als krasser Aussenseiter gegen den Europameister und Olympia-Zweiten Schweden nicht unerwartet deutlich geschlagen geben. Beim 4:11 aus deutscher Sicht verkaufte sich das Team um Skip Imogen Oona Lehmann jedoch über weite Strecken teuer, musste erst in der Schlussphase Lehrgeld zahlen.

Die DCV-Formation ging selbstbewusst in das Spiel und zeigte von Beginn an, dass sie von ihrem Potenzial überzeugt sind. Spielerisch und taktisch sehr klug gelang es in den ersten Ends, dem Favoriten Paroli zu bieten und das Spiel offen gestalten. Vor allem Skip Imogen Lehmann konnte regelmäßig die favorisierten Schwedinnen mit einigen guten Draws unter Druck setzen. Mit jeweils einem Stein führte Deutschland nach zwei Ends mit 2:0, ehe die Skandinavierinnen im dritten End mit 3:2 in Führung gehen konnten. Es entwickelte sich ein Spiel auf hohem Niveau, in dem das DCV-Team immer wieder zu gefallen wusste. Beim Stand von 5:3 für Schweden gingen beide Mannschaften in die Pause. Im achten End ging jedoch ein Bruch durchs deutsche Spiel. Schweden konnte in dieser entscheidenden Phase sein grosse Routine nutzen und erhöhte auf 7:4. Imogen Lehmann und ihr Team konnten in der Folge nichts mehr dagegen setzen und verloren das Spiel etwas zu klar mit 4:11.

Holger Höhne: „Auch wenn das Ergebnis es nicht ausdrückt, haben wir in der ersten Hälfte unsere bisher beste Leistung gezeigt. Das Team ist sehr kompakt aufgetreten und hat auf hohem Niveau gegen die sehr starken Schweden gut dagegen gehalten. Zum Ende hin sind wir eingebrochen, was aber dieser sehr jungen Mannschaft zugestanden sei. Imogen wächst immer besser in ihre Rolle und hat einige sehr starke Steine gespielt.“

Stella Heiss: „Das Spiel hat über weite Phasen sehr viel Spass gemacht. Wir hatten ein gutes Gefühl, alle haben wieder gut mitgezogen und gezeigt, was wir können.“

WM 18.3.2014 Deutschland - China (4:6)

Erneut hat das deutsche Damenteam in der Nacht zu Mittwoch sein siebtes Vorrundenspiel gegen China knapp verloren. Gegen die Asiatinnen, die selbst noch gute Medaillenchancen besitzen hielten DCV-Skip Imogen Oona Lehmann und ihr Team die Begegnung bis zum letzten End offen. Letztlich war es ein guter Draw der chinesischen Skip, der im zehnten End statt des möglichen Ausgleichs den sechsten und entscheidenden Punkt für den Gegner brachte.

Mit entscheidend dafür, dass die junge deutsche Mannschaft am Ende doch knapp das Nachsehen hatte, war die Tatsache, dass man ab der Halbzeit immer einem knappen Rückstand hinterherlaufen musste und China dadurch weniger riskieren und auf deutsche Fehler warten konnte. Diese Situation ergab sich im fünften End, als Liu Sijia ein einziges Mal in der gesamten Partie bei deutschen Recht des letzten Steins zwei Steine stehlen konnte.
Bis dahin hatten die Deutschen ihre Sache exzellent gemacht, hatten die Chinesen gleich im ersten End dazu zwingen können, nur einen Punkt zu nehmen und ihrerseits im zweiten End zwei Steine schreiben können. Nach einem Nuller-End im dritten konnte Sijia erneut im vierten Durchgang nicht anders, als den im Curling ungeliebten einen Punkt mitzunehmen. Nun hätte das DCV-Team bei eigenem Recht des letzten Steins seine gute Position sogar ausbauen können, doch bei von den Chinesinnen gut aufgebautem Haus lief nicht alles perfekt, so dass direkt vor der Pause die gestohlenen zwei Steine passierten.
Davon liessen sich die Schützlinge von Trainer Holger Höhne jedoch nicht beeindrucken. Es ging bei hohem Niveau auf dem Eis hin und her. China verteidigte jedoch gut und liess im sechsten und neunten End jeweils nur einen Stein der Deutschen zu. So ging es beim Stand von 5:4 für die Asiatinnen ins Schluss-End, wo Lehmann und ihr Team viel riskierten und Sijia stark unter Druck setzten. Doch die chinesische Skip nutzte ihr Recht des letzten Steins am Ende zu dem benötigten einen Punkt, um die Partie zu gewinnen.

WM 19.3.2014 Deutschland - Kanada (5:7)

Die deutschen Curling-Damen haben bei der Weltmeisterschaft im kanadischen Saint John im achten Spiel zwar den zweiten Sieg verpasst, konnten dem Gastgeber und WM-Dritten 2013 Kanada jedoch über weite Strecken Paroli bieten und hatten den Turnierfavoriten am Rande einer Niederlage. Coach Holger Höhne: „Wahnsinn, was die Mädels heute über weite Strecken gezeigt haben. Mir fehlen immer noch die Worte, aber ich bin stolz auf diese Leistung.“

Wie bereits in den vorherigen Spielen kamen DCV-Skip Imogen Oona Lehmann und ihr Team sehr gut ins Spiel und boten dem Gastgeber über weite Strecken eine Partie auf Augenhöhe. Das auf hohem Niveau stattfindende Spiel war in den ersten Ends sehr ausgeglichen, und beide Teams brachten den Vorteil des ersten Steins durch. Bis zur Pause konnte sich keiner absetzen, sodass es mit einem leistungsgerechten 3:3 in die kurze Halbzeitpause ging.

Mit einem gestohlenen Stein im sechsten End gingen Imogen Lehmann und ihr Team in Führung und konnten diese bis zum achten End verteidigen. Im neunten End hatte Deutschland sogar die grosse Chance auf drei Steine. Mit einem schwierigen, aber dann missglückten Take-Out der Deutschen konnte Kanada aber ausgleichen. Beim Stand von 5:5 und dem Recht des letzten Steins bei Deutschland gingen beide Teams in das entscheidende End. Mit ihrem letzten Stein musste Imogen Lehmann erneut einen Take-Out gegen zwei kanadische Steine spielen. Leider etwas zu weit misslang der Versuch und Deutschland verlor nach packendem Spiel mit 5:7.

Imogen Lehmann: „Auch wenn die Ergebnisse nicht immer glücklich waren, haben die bisherigen Spiele Spass gemacht. Alle ziehen mit, und wir merken, dass wir uns entwickeln. Heute war ein richtig gutes Spiel, das wir unglücklich verloren haben.“

WM 19.3.2014 Deutschland - Korea (9:4)

Nach der starken Leistung gegen Titelfavorit Kanada kam das Team von Skip Imogen Oona Lehmann in der Nacht zu Donnerstag gegen Korea nur schwer ins Spiel. In einer von beiden Seiten nicht souverän geführten Partie gelang es dem deutschen Quartett selten, das Zepter in die Hand zu nehmen und es liess die Spielfreude des Vormittags vermissen.
Mit Problemen im Spielaufbau und fehlender Präzision im Abschluss konnte Korea drei Ends mit einem Stein stehlen und das deutsche Team beraubte sich selbst seiner Siegchance. Dem kurzzeitigen Anschluss zum 4:5 folgten vier weitere koreanische Steine und Deutschland verlor klar mit 4:9.

Holger Höhne: „Das war diesmal ein schlechtes Spiel. Die Mannschaft wirkte müde und hatte wohl nach dem sensationellen Kanadaspiel nicht die Kraft, diese Leistung zu wiederholen. Die Mädels sind erst am Anfang ihrer Entwicklung und werden durch diese Erfahrung reifen und wachsen.“

WM 20.3.2014 Deutschland - Lettland (6:4)

Im vorletzten Spiel der Vorrunde der Curling-Weltmeisterschaften traf das junge deutsche Team um Skip Imogen Oona Lehmann am Donnerstagmorgen kanadischer Zeit auf die bisher punktgleiche Vertretung Lettlands. Entsprechend motiviert ging das deutsche Quartett in das Spiel und zeigte von Beginn an, dass es diesmal als Sieger vom Eis gehen wollte.

In den ersten drei Ends gelang es, Lettland permanent unter Druck zu setzen und jeweils einen Stein zu stehlen. Erst im vierten End verkürzte Lettland auf 3:2. Unbeeindruckt und konzentriert kontrollierten die deutschen Damen das Spiel und liessen Lettland über neun Ends keine Chance. Mit 6:4 holte Deutschland seinen zweiten Sieg und könnte mit einem weiteren Sieg gegen Dänemark am Nachmittag (18.30 Uhr deutscher Zeit) die WM auf dem zehnten Rang beenden.
Holger Höhne: „Die Mädels haben heute auf allen Positionen sehr stabil gespielt und sich diesen Sieg verdient. Wenn wir auf diese Leistung aufbauen, haben wir auch gegen Dänemark eine Chance. Ich würde mich freuen, wenn sich die Mädels zum Abschluss noch einmal belohnen.“

WM 20.3.2014 Deutschland - Dänemark (10:5)

Mit einem Ausrufezeichen hat das junge deutsche Damenteam die Weltmeisterschaft im kanadischen Saint John beendet. Am letzten Vorrundentag gewannen Imogen Oona Lehmann, Corinna Scholz, Nicole Muskatewitz, Stella Heiß und Alternate Claudia Beer beide Partien gegen Lettland und gegen Dänemark, so dass man sich mit am Ende drei Siegen zumindest zwischenzeitlich bis auf Rang acht der Tabelle nach vorn schob. In der letzten Session in der Nacht zu Freitag, in der die Deutschen aussetzen, könnten Schottland und Tschechien nach Siegen noch mit den Deutschen gleichziehen.

Dabei begann das letzte Spiel gegen Dänemark alles andere als optimal. Im ersten End leistete sich das DCV-Team etliche Fehlsteine, so dass man sich trotz Recht des letzten Steins gleich vier Steine von den Däninnen stehlen liess. Doch die Reaktion war mustergültig. Die Deutschen hakten den Lapsus sofort ab, bewahrten die Ruhe und holten Schritt für Schritt auf. „Ohne Hektik haben sie das runter gespielt“, freute sich Trainer Holger Höhne.
Lehmann konnte im zweiten End gleich zwei Steine schreiben, stahl einen weiteren im dritten End. Im vierten zwang man die Däninnen, einen Stein schreiben zu müssen. Und schon zur Pause hatten die Deutschen durch zwei weitere Steine im fünften End komplett ausgeglichen. Und dann gestand man Dänemark, obwohl das Team um Madeleine Dupont konstant das Recht des letzten Steins behielt, keinen einzigen Punkt mehr zu. Stein um Stein stahlen die jungen Deutschen durch druckvolles, überlegtes Spiel nun den Spielerinnen aus dem nördlichen Nachbarland. Bereits im neunten End, als es sogar gleich zwei Steine waren, die die Däninnen trotz des „Hammers“ an das DCV-Team abgeben mussten, war die Partie vorzeitig entschieden. Skip Dupont bot den Handschlag an und das deutsche Team konnte sich über den weiteren Erfolg freuen.
Trainer Holger Höhne: „Wir wussten ja, als wir hier hinkamen, noch nicht, wo wir stehen. Die Mannschaft hat sich dann von Spiel zu Spiel verbessert, hat auch die Zusammenarbeit innerhalb des Teams optimiert. Über eine Platzierung hatten wir nie gesprochen. Es ging darum, hier Erfahrungen auf höchstem Niveau zu sammeln und sich weiter zu entwickeln. Und da können wir mit gutem Recht einen Haken dran machen!“

Third Corinna Scholz meinte: „Es lief mit der Zeit immer besser. Wir hatten ja wenig Erfahrung als Team in dieser Zusammensetzung. Das Ziel war es, dann aus den Fehlern jedes vorherigen Spiels die Lehren zu ziehen. Das hat gut geklappt, auch weil wir nie die Geduld verloren haben. Die Stimmung innerhalb des Teams auf dem Eis war super. Und es hat riesigen Spass gemacht, hier in Kanada vor einer tollen Kulisse, die alle Teams extrem fair unterstützt hat, zu spielen.“
Die Mannschaft bleibt noch bis Turnierende in Saint John und fliegt kommenden Montag gemeinsam zurück nach Deutschland.

Deutsche Meisterschaft 2014

Deutscher Curling Verband
Curling
Deutsche Meisterschaften 2014
Finalrunde Damen 
17.-19. Januar in Hamburg
Ein knapper, aber verdienter Sieg stand bei der Meisterschaftsendrunde der Damen am Ende zu Buche, bei der sich die Spielgemeinschaft vom SC Riessersee, CC Füssen und G&CC Baden Hills mit Imogen Lehmann, Corinna Scholz, Nicole Muskatewitz und Stella Heiß mit fünf Siegen nach der doppelten Round Robin durchsetzten.
In der Damenkonkurrenz ging es zwar zu Beginn in der Round Robin durchaus spannend zu, als nach zwei Sessions alle vier Teams jeweils einen Sieg verbucht hatten. Dann konnte sich das Team mit Skip Imogen Lehmann, Corinna Scholz, Nicole Muskatewitz und Stella Heiss jedoch Runde für Runde steigern. Lediglich die Hamburg/Baden-Hillser Spielgemeinschaft um Lokalmatadorin Sabine Belkofer-Kröhnert konnte den Süddeutschen auf der Fährte bleiben. Da diese aber beide direkten Partien gegen das Team der ehemaligen Olympia-Teilnehmerin aus Hamburg klar gewinnen konnten, war es am Ende ein verdienter Titel für die Mannschaft um Skip Imogen Lehmann. Sie haben damit die Qualifikation für die Damen-WM 2014 in Kanada (15. bis 23. März in St. John) erworben.

Deutsche Curling Meisterschaft 2014 in Hamburg
Curling Deutsche Meisterschaft 2014 in Hamburg (Imogen Oona Lehmann (rechts))

Bei den Damen hatte sich die Konstellation im Team der Spielgemeinschaft der drei süddeutschen Curling-Hochburgen erst kurz vor der Deutschen Meisterschaft in der aktuellen Zusammensetzung mit Imogen Oona Lehmann als Skip, Corinna Scholz, Nicole Muskatewitz und Stella Heiss gefunden und dann trotzdem recht souverän den Titel gewonnen. „Ich spiele einfach unglaublich gern Curling und freue mich deshalb, dass wir uns als Team jetzt für die DM und WM so gefunden haben“, sagt die 24-jährige Deutsch-Schweizerin, für die es die Premiere als Skip im Damen-Nationalteam sein wird. „Wie es dann weitergeht, werden wir erst nach der Saison in Ruhe besprechen. Jetzt wollen wir uns voll auf den Sport und die WM konzentrieren.“
Der DCV stellt der jungen Mannschaft ein hochkarätiges Trainerteam an die Seite. Die zweifachen Europameister und zweifachen Vize-Weltmeister Andy Kapp und Holger Höhne haben sich bereit erklärt, das Team auf die WM in Kanada vorzubereiten.

(Quelle: http://curlingdm.de)