Physiotherapie Moser & Klumpp

Beckenbodenrehabilitation

Wir unterscheiden zwischen:


Beckenboden-Rehabilitation für die Frau
Beckenboden-Rahabilitation
Bei der Frau

Beckenboden-Rehabilitation für den Mann
Beckenboden-Rahabilitation
Beim Mann

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Beckenboden Rehabilitation bei der Frau

Beckenboden Rehabilitation bei der Frau
Viele Frauen haben Beschwerden! Blasenleiden, wie chronische Blasenentzündungen, Harninkontinenz, Reizblasenbeschwerden und Senkungszustände zählen zu den häufigsten Frauenleiden. Sehr oft sind es schon ganz junge Frauen, die Probleme haben. Diese können zum einen durch eine Schwangerschaft bzw. die Geburt eines Kindes ausgelöst werden oder zum Beispiel auch durch sportliche Aktivitäten wie Joggen etc. Rund 40% der Frauen sind im Laufe ihres Lebens in irgendeiner Form davon betroffen.

Diese Beschwerden sind behandelbar! Die Beckenbodenrehabilitation ist eine konservative (d.h. nicht operative) Therapieform, die von einer diplomierten Physiotherapeutin in einer Einzelbehandlung durchgeführt wird. Ziel der Beckenbodenrehabilitation ist die Normalisierung der Beckenbodenspannung und dass die Frauen lernen, ihren Beckenboden zu kontrollieren. Dabei wird die Körperwahrnehmung geschult, die Beckenbodenmuskulatur gezielt trainiert und Sie erhalten Verhaltenstipps für den Alltag. Bei sehr schwacher Beckenbodenmuskulatur oder bei Schwierigkeiten, den Beckenboden überhaupt wahrzunehmen haben wir die Möglichkeit, die Therapie mit einem Biofeedbackgerät oder mit Elektrostimulation zu unterstützen.

Ihre Fachleute für Beckenbodenrehabilitation bei der Frau

Jessica Goy
Jessica Goy
Angelina-Franz-Physiotherapie-Binningen
Angelina Franz
Katarzina Baczkowski
Katarzyna Baczkowski
André Klumpp
André Klumpp
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Beckenbodenrehabilitation beim Mann

Die Beckenbodenrehabilitation ist eine konservative (nicht operative) Therapieform, die von einer diplomierten Physiotherapeutin oder Physiotherapeut in einer Einzelbehandlung durchgeführt wird. Ziel der Beckenbodenrehabilitation ist die Normalisierung der Beckenbodenspannung und dass der Mann lernt, seinen Beckenboden zu kontrollieren. Dabei wird die Körperwahrnehmung geschult, die Beckenbodenmuskulatur gezielt trainiert und Verhaltenstipps für den Alltag abgegeben. Bei sehr schwacher Beckenbodenmuskulatur oder bei Schwierigkeiten, den Beckenboden überhaupt wahrzunehmen haben wir die Möglichkeit, die Therapie mit einem Biofeedbackgerät oder mit Elektrostimulation zu unterstützen.

Ihr Therapeut für Beckenboden-Rehabilitation beim Mann

André Klumpp
André Klumpp ist ausgebildet in  der „Beckenbodenrehabilitation beim Mann" mit Schwerpunkt in der physiotherapeutischen Behandlung der Inkontinenz speziell nach radikaler Prostatektomie. (Behandlung von Stuhlinkontinenz ist bei uns nicht im Angebot, kann aber genauso behandelt werden). Der Beckenboden besteht aus Muskeln und spielt genauso wie beim Körper der Frau auch beim Mann eine sehr wichtige Rolle!
 

Formen der Harninkontinenz beim Mann

  • Benigne Prostatahyperplasie (BPH - gutartige Vergrösserung der Prostata)
Symptome: Schmerzen beim Urinieren, häufiges Wasserlassen, erschwertes  lang andauerndes Wasserlassen. Durch die Vergrösserung der Prostata, welche anatomisch die Harnröhre umschliesst kommt es zu einer Einengung  was zu  einer  Funktionseinschränkung  der Blase führt. Die Blase kann sich dann eventuell nicht mehr vollständig entleeren, also verbleibt Restharn in der Blase. Dies begünstigt Blaseninfekte, Blasensteine und die Blasenwand kann dauerhaft überdehnt werden und so ein normales Wasserlassen negativ beeinflussen! Die BPH ist oft Ursache für die häufigste Inkontinenzform bei Männern, die so genannte Überlaufinkontinenz:  Sie äussert sich durch tröpfelnden Urinabgang bei überfüllter Blase. Zudem liegt ein Abflusshindernis vor und durch die ständige Überdehnung der Blase wird die Muskulatur der Blasenwand insuffizient (schwach). Das bedeutet, dass nervale Steuerung für Verhalten und Entleeren der Blase gestört ist.

  • Prostatakrebs (Prostatakarzinom, PCA)
Symptome: Frühstadium symptomlos, im fortgeschrittenen Stadium treten uncharakteristische Beschwerden auf wie Blasenentleerungsstörungen, Knochenschmerzen, Gewichtsverlust, Blutarmut.

  • Nach Prostatektomie (Operative Entfernung der Prostata):
Meist handelt es sich hier um eine Belastungsinkontinenz (Stressinkontinenz) , das heisst Urinverlust bei Husten, Niesen oder Lachen. Durch diese Vorgänge wird ein höherer Druck im Bauchraum bzw. auf den Beckenboden verursacht und da die Verschlussfunktion bzw. Stützfunktion der Prostata am Blasenhals fehlt und eine Schwächung der Beckenbodenmuskulatur vorliegt kommt es zu Harnverlust.

Belastungsinkontinenz in Schweregrade unterteilt:
  1. Inkontinenz bei Husten und Lachen
  2. Inkontinenz bei abrupten bzw. belastenden Körperbewegungen (Aufstehen)
  3. Inkontinenz ohne Belastung (Liegen)
  • Weitere Ursachen für eine Inkontinenz: 
  1. Diabetes Melitus
  2. Multiple Sklerose
  3. Morbus Parkinson
  4. Schlaganfall 
Hier liegt meist die Reflexinkontinenz vor: Die Nevenbahnen, welche die Blasenentleerung steuern sind unterbrochen, irritiert oder verletzt! Allgemein wichtig für die Kontinenz ist ein intakter Beckenboden mit funktionierender Nervenversorgung und gut entwickelter Muskulatur.

Procedere

Beschwerden im Bereich des Beckenbodens sind sehr häufig. Eine Therapie kann Ihre Lebensqualität deutlich verbessern! Sprechen Sie mit Ihrem Hausarzt oder dem Urologen. Dieser könnte Ihnen gegebenenfalls eine ärztliche Verordnung für Physiotherapie bzw. Beckenbodenrehabilitation ausstellen. Anschliessend können Sie mit uns Kontakt aufnehmen und Ihre Behandlungstermine vereinbaren.