Physiotherapie Moser & Klumpp

Kiefergelenk

Triggerpunkte in der Kiefermuskulatur

Problemzone Kiefergelenk
Triggerpunkte können in fast jedem Muskel des Bewegungsapparates auftreten. Also auch in der ganzen Muskulatur des Kiefergelenks.

Wichtige Muskeln des Kiefergelenks

Wichtige Muskeln des Kiefergelenks, in welchen oft Triggerpunkte vorkommen sind::
Masseter (stärkster Muskel des menschlichen Körpers), TemporalisPterygoideus medialis und lateralis, Digastricus, etc.

Craniomandibuläre Rehabilitation

Die Behandlung beinhaltet nebst der Behandlung der Kiefermuskeln und des Kiefergelenks, auch immer eine Behandlung der Halswirbelsäule bzw. deren Muskeln, was unter dem Begriff Craniomandibuläre Rehabilitation zusammengefasst wird. 
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Mögliche Symptome

Eine Auswahl der möglichen Symptome, welche durch Triggerpunkte in der Muskulatur des Kiefergelenks entstehen können:
  • Schmerzen im Bereich der Kieferhöhlen (wie bei Sinusitis)
  • Schmerzen in der Kiefergelenksregion
  • Schmerzzunahme beim Kauen, Schlucken, Zähnezusammenbeissen
  • Schmerzen im Mund- und Rachenraum
  • Erhöhte Empfindlichkeit im Rachen
  • Kopfschmerzen im Bereich der Stirn, Schläfe und bis hinter die Augen
  • Zahnschmerzen
  • Zahnfleischschmerzen
  • Überempfindlichkeit der Zähne auf Druck, Wärme, Kälte, Klopfen
  • Schmerzen im Wangenbereich
  • Ohrenschmerzen
  • Einseitiger Tinnitus
  • Tinnitusartige Geräusche im Ohr
  • Funktionsstörungen:
    • Eingeschränkte Mundöffnung (Trismus)
    • "Meine Zähne passen nicht richtig aufeinander!"
    • Gehörverminderung
    • Krepitus (Knackende und knirschende Geräusche)
    • Schwierigkeiten beim Schlucken
    • Bolus-Gefühl ("Ich habe einen Kloss im Hals)

Ursachen für Triggerpunkte

Eine Auswahl der möglichen Ursachen für die Entstehung von Triggerpunkten in der Kiefergelenksmuskulatur:
  • Sturz aufs Gesicht, Unfälle
  • Schleudertrauma (= HWS Beschleunigungstrauma)
  • Zähneknirschen während der Nacht (Bruxismus)
  • Intensives Kaugummikauen über eine längere Zeit
  • Starkes Zubeissen (Nüsse knacken etc.)
  • Fehlstellung der Zähne
  • Störung des Kontaktes zwischen den Zähnen
  • Lange Ruhigstellung (z.B. nach Kiefer-Operation)
  • Überdehnung der Muskulatur (z.B. nach langer Zahnarztbehandlung)
  • Triggerpunkte in anderen Muskeln (vor allem der Halswirbelsäule)
  • Luftzug (offenes Autofenster, Klimaanlage etc.)
  • Schlafen in Seitenlage: es kann zu einer seitlichen Verschiebung des Unterkiefers durch den Druck des Kissens führen, was zu einer Überdehnung gewisser Muskeln führen kann.

Behandlung

Die Triggerpunkte werden mit manuellen Techniken behandelt (Ischämische Kompression, Dehnung, Faszientechniken) oder auch zum Teil mit Dry Needling. So wird die Blutzirkulation in den Triggerpunkten wieder hergestellt und der Schmerz lässt nach. Die erkrankten Muskelstellen sind auch so nach Jahren noch gut behandelbar. Ganz wichtig ist es auch die auslösenden Faktoren zu beheben. Möglichkeiten dafür sind z.B. haltungsverbessernde Massnahmen (Kräftigung der Muskulatur) sein, Optimierung der Sitzhaltung bzw. des Arbeitsplatzes, Verbesserung der Koordination (Heimprogramm „Kieferturnen“), Verbesserung der Wahrnehmung („Wie bewege ich mein Kiefergelenk?“), Schulung der Wahrnehmung („Wann beisse ich die Zähne zusammen!?“) etc.. Bei einer Problematik im Bereich Kaumuskulatur und des Kiefergelenks ist eine aktive Mitarbeit der Patientin bzw. des Patienten von grösster Wichtigkeit. Nur wenn das instruierte „Heimprogramm“ regelmässig durchgeführt wird, kann die Behandlung anhaltend zum Erfolg führen.
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Ihre Fachleute für Triggerpunktbehandlung Kiefergelenk

Philipp Moser
Philipp Moser 

Lars Tepass
Lars Tepass

Kostenabdeckung

Die Triggerpunktbehandlung des Kiefergelenkes fällt unter „normale“ Physiotherapie. Um die Behandlungen über die Grundversicherung des Patienten abrechnen zu können, benötigt es eine ärztliche Verordnung für Physiotherapie. Diese kann von jedem Arzt ausgestellt werden - auch von Ihrem Zahnarzt. In der Regel werden pro Verordnung 9 Sitzungen zu ca. 25 Minuten von den Kassen akzeptiert.
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Downloads - Weitere Informationen zum Thema

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Weitere Informationen

Viele weitere Informationen finden sie auf folgenden Seiten: IMTTDGSA und DVS)